Dienstag, 25. Februar 2014

Blaulicht und Martinshorn müssen sein

Stellen Sie sich vor:

Sie wohnen beim Feuerwehrhaus oder an der Hauptstraße. Nachts um 3 Uhr fährt mit lautem Getöse die Feuerwehr an ihrem Haus vorbei.
Sie werden wach. Was denken Sie?
  • Hoffentlich können die Feuerwehrleute noch rechtzeitig helfen oder
  • Die werden doch nicht zu uns kommen oder
  • Sind alle unsere Kinder zu Hause oder
  • Müssen die so einen Krach machen und mich in meiner wohlverdienten Nachtruhe stören?!


Wird die Feuerwehr alarmiert, zählt jede Sekunde. Minuten entscheiden oftmals über Leben und Tod, über kleines Feuer oder Großbrand mit riesigem Sachschaden. Darum muss die Feuerwehr im Schadensfall möglichst rasch an der Einsatzstelle sein. Und dabei helfen ihr die Sonderrechte nach § 35 Straßenverkehrsordnung. Diese können aber nur in Anspruch genommen werden mit Blaulicht und Martinhorn. Es ordnet an: „Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen.“ Das Blaulicht allein ist hierfür unzulässig. Kommt es zu Unfällen haben die Fahrzeugführer ohne Blaulicht und Martinshorn Probleme. 

Stellen sie sich vor, dass diese „krachmachenden“ Feuerwehrleute
  • vor 5 Minuten noch selbst in ihren Betten waren – wie Sie
  • um 6 Uhr wieder zur Arbeit müssen – wie Sie
  • die nächsten 2 oder 3 Stunden nicht mehr schlafen werden (was oftmals auch für die Familien gilt)

Ihre Feuerwehr – Tag und Nacht für sie einsatzbereit – dankt ihnen für ihr Verständnis.






Dienstag, 18. Februar 2014

Freiwillige Feuerwehr? Es gibt doch Berufsfeuerwehren!

Vielen Bundesbürgen ist es nicht bewusst, dass eine wichtige Stütze des deutschen Notfallsystems die freiwilligen Feuerwehren sind.
Und dies nicht nur in kleinen Gemeinden sondern auch in Millionenstädten. Obwohl die Feuerwehr in Deutschland hohes Ansehen genießt ist das System der Feuerwehr meist unbekannt. Die verbreitete Annahme dass es in Städten überwiegend Berufsfeuerwehren gibt ist falsch. Nur bei rund 100 Städten in Deutschland ist dies der Fall. Und auch hier gibt es die freiwilligen Feuerwehren die die Kameraden der Berufsfeuerwehr, vor allem in Randbereichen der großen Städte, unterstützen.

Wenn aber viele freiwillige Feuerwehren als Berufsfeuerwehren angesehen werden dann kann dies sicherlich als Kompliment für die professionelle Hilfe angesehen werden. Andererseits zeigt sich dadurch wiederum wie wenig die Bürger über die Frauen und Männer wissen, die freiwillig und ohne Bezahlung sich für die Allgemeinheit einsetzen.

Dies ist dabei beileibe nicht nur ein "nettes" Hobby von Leuten die zu viel Zeit haben, gerne mit dem Feuer spielen und mit Blaulicht durch die Straßen düsen dürfen.
NEIN - es ist eine der tragenden Säulen des deutschen Notfall- und Katastrophensystems das weltweit zu den Besten gehört.

Warum haben wir in Deutschland nicht nur Berufsfeuerwehren?

Würden die freiwilligen Feuerwehren durch Berufsfeuerwehren ersetzt, dann ergäbe dies ein nicht zu finanzierendes System. Zwangsläufig würde daher der Sicherheitsstandard drastisch reduziert werden. Die deutschen Feuerwehren sind nach der Alarmierung in maximal 10-15 Minuten vor Ort. In Ländern mit reinen Berufsfeuerwehren sind Eintreffzeiten von 30 Minuten und mehr nichts außergewöhnliches. In Deutschland haben wir eine große Dichte an Freiwilligen Feuerwehren in anderen Ländern kommt im Notfall die Berufswehr aus der nächstgrößeren Stadt.

Die Zukunft der deutschen Feuerwehren

Man kann in den Freiwilligen Feuerwehren einen Strukturwandel spüren. Neben den steigenden Anforderungen, bedingt durch das veränderte Aufgabenfeld in dem der Brandschutz eine sinkende Rolle einnimmt, gibt es bei den Gemeinden als Trägern der Feuerwehren Einsparmaßnahmen und auch die Mitgliederzahlen der Feuerwehren sinken. Desinteresse am Ehrenamt, rückläufige Geburtenraten, steigende Zahl von Berufspendlern und nicht selten die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes stellen die Feuerwehren vor Probleme.
Die heutigen Freiwilligen Feuerwehren stellen sich darauf ein. Es wird intensiv über Einspar- und Verbesserungspotential nachgedacht. Die Wehren verstärken die interkommunale Zusammenarbeit.
Feuerwehrmänner deren Arbeitsstelle in einer anderen Gemeinde liegt rücken tagsüber oftmals mit den Wehren dieser Gemeinden zum Einsatz aus.

Wir in Deutschland können sicherlich sehr stolz sein auf unsere Feuerwehren, wir müssen uns aber auch ein Konzept für die nächsten Jahre überlegen. Unser Staat kann nicht funktionieren wenn alle nur nehmen und keiner bereit ist sich für andere z.B. in der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren.
Aber auch die Feuerwehr, und mit ihr die Gemeinden, müssen sich Anreize für den Feuerwehrdienst überlegen. Interessant und sicherlich auch kostenmäßig tragbar wären hierbei sicherlich in erster Linie Vergünstigungen in gemeindeeigenen Einrichtungen wie z.B. Schwimmbäder, Büchereien, Kindergärten etc. (siehe auch den älteren Post hier -->)
Auch die mancherorts bezahlte Einsatzentschädigung könnte ein Anreiz sein. Reich wird dabei sicherlich niemand, aber es könnte wenigstens ein Teil des Spritgeldes für die privaten Fahrten zum Gerätehaus decken.

Was meint Ihr dazu?

Donnerstag, 13. Februar 2014

Feuerwehrmann in Lörrach beim Einsatz angefahren

Ein Feuerwehrmann ist am Mittwoch in Lörrach bei einem Einsatz von einem Auto angefahren und verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei waren um die Mittagszeit mehrere Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz, weswegen die Straße teilweise blockiert war.

Dies veranlasste einen Autofahrer, über den Gehweg zu fahren, wobei er einem Feuerwehrmann über den Fuß fuhr. Der Feuerwehrmann erlitt eine Quetschung und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt gegen den Autofahrer wegen Körperverletzung.

Wir wünschen dem Feuerwehrkameraden eine gute Besserung.

Dienstag, 4. Februar 2014

6. Europäischer Tag der 112 am am 11. Februar 2014

Mit 112-Tag für europaweiten Notruf werben

Nur 17 Prozent der Bevölkerung in Deutschland kennt einheitliche Nummer

Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale.

Jedoch wissen nur 17 Prozent der Menschen in Deutschland, dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage weit hinter dem EU-Durchschnitt von 27 Prozent – nur in Großbritannien (13 Prozent), Griechenland (sieben Prozent) und Italien (fünf Prozent) ist die Kenntnis geringer. Der Anteil der Bevölkerung in Deutschland, die die 112 als europaweiten Notruf identifizieren kann, ist im Vergleich zu 2008 lediglich um fünf Prozentpunkte gestiegen.

Zum sechsten Mal gibt es nun am 11. Februar den „Europäischen Tag der 112“, um die einheitliche Notrufnummer besser bekannt zu machen. Hierzu gibt es zahlreiche Veranstaltungen von Institutionen und Organisationen, darunter auch Aktionen von Feuerwehren. Folgende Punkte stehen hierbei im Mittelpunkt des Interesses:
  • Der Hintergrund: Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!
  • Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der vorsätzlichen Fehlanrufe in den Leitstellen enorm verringert.
  • Die Kosten: Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.
Absetzen eines Notrufs

Im Frankreich-Urlaub brennt es plötzlich in der Ferienwohnung; bei der Fahrt durch Estland kommt es zum Verkehrsunfall – Sie zücken Ihr Telefon, wählen den EU-weiten Notruf 112 und erreichen die Leitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei. Was sind nun die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?
  • Was ist passiert? Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.
  • Wo ist es passiert? Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in dem es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.
  • Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es? Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Schulbus – abhängig von der Anzahl der gefährdeten Menschen werden unterschiedlich viele Rettungsmittel benötigt. Wenn die Leitstelle dies bereits beim Notruf erfährt, kann sie zielgerecht alarmieren.
  • Wer ruft an? Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.
  • Warten auf Rückfragen? Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.
Quelle: http://feuerwehrverband.de

Montag, 3. Februar 2014

http://www.spiegel.tv/filme/feuerwehrakademie

Gesehen bei Spiegel online:
"Brandgefährlich: Bei den Ausbildern der Feuerwehr"


Mittwoch, 29. Januar 2014

http://www.myvideo.de/watch/9348476/Bildgeschichte_mal_anders_Feuerwehr_Galileo


Bildgeschichte mal anders: Feuerwehr - Galileo -
Beschreibung:
In der Weihnachtszeit befindet sich die Feuerwehr im Dauereinsatz. Doch mit welcher Ausrüstung ziehen sie in den Einsatz? Wie schützen sich die Männer vor der Feuersbrunst? Und womit und wie bekämpft die Feuerwehr die Flammen?
Stichwörter:
Bildgeschichte mal anders: Feuerwehr, Feuerwehreinsatz, Feuerlöscher, Ausrüstung der Feuerwehr, Ammoniumsulfat, Schaum-Feuerlöscher, Atemschutzmaske, magazin, wissen, galileo, pro sieben, wissensmagazin, aiman abdallah, stefan gödde, wissenschaft
Kategorien:

Montag, 27. Januar 2014

Was bin ich als Feuerwehrmann meiner Gemeinde wert?

Vor jetzt schon etwas längerer Zeit hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem unserer Gemeinderäte. Nach diesem Gespräch und seiner kundgetaner Meinung habe ich mich gefragt „Was bin ich als Feuerwehrmann meiner Gemeinde wert?“


Um es vorweg zu nehmen, ich meine nicht die persönliche Ausrüstung der Feuerwehrleute oder die technische Ausstattung der Feuerwehr. Auch nicht welche Entschädigungen für Arbeitsausfall oder Vergünstigungen (in Kippenheim übrigens keine) es gibt.


Frage ich bei Google so erhalte ich 1!! Ergebnis zu „Was ist ein Feuerwehrmann wert“. In einem Interview von Spiegel online mit dem Buchautor Jörn Klare “Der Wert des Menschen: So teuer ist der Tod“ gab es einen etwas fragwürdigen Ansatzpunkt mit 1,2 Millionen Euro für ein Straßenverkehrsopfer. Beim klassischen Humankapitalansatz, wie er zum Beispiel bei Versicherungen in den USA populär ist steht dem gegenüber was dieser Mensch vermutlich in seinem Leben noch verdient hätte. Das hatte zur Folge, dass die Witwe eines Feuerwehrmannes nach den Anschlägen auf das World Trade Center weniger bekommen hat als die eines Bankers.


Moralisch gesehen finde ich es sehr verwerflich über diese Ansätze nachzudenken. Aber wer immer mal wieder nachts für andere raus muss, dabei auch mitunter sein eigenes Leben aufs Spiel setzt und dann nach den Einsätzen schlecht wieder einschlafen kann, der kommt eventuell auf diese komischen Gedanken.


Um nun aber wieder auf die Anfangsfrage zurück zu kommen: „Was bin ich als Feuerwehrmann meiner Gemeinde wert?“ Ich habe keine Antwort darauf. Der oben angesprochene Gesprächspartner aber schon, denn schließlich darf ich auf Kosten der Bürger mit den Feuerwehrspielsachen spielen, immer mal wieder feiern und bekomme dafür noch mindestens einmal im Jahr ein Dankeschön. [Achtung Ironie]


Oh schon wieder ein Jahr rum.....

Na dann wollen wir mal schauen ob wir 2014 mal wieder was zu Schreiben finden....

Donnerstag, 1. August 2013

Kecke-Feuerwehr-Frauen

Mädels Power - ohne Worte ;-))



Aus dem Originaltext des Artikels im Göttinger Tageblatt: "Selbstbewusst und keck gaben sich auch die Feuerwehr-Frauen, die in knapper Beinkleidung auftraten. Dabei hatten sie etwas zu trinken und ein Plakat mit der ganz unzweideutigen Aufschrift: „Mädel-Power: Während ihr noch kuppelt, saugen wir schon. Prost.“

Quelle: http://www.goettinger-tageblatt.de

Montag, 29. Juli 2013

KIPPENHEIM (ab) Die Alterskameraden der Feuerwehr sind eine der ältesten Gemeinschaften im Dorf. Für sie steht fest: Auch sie wollen sich am historischen Festumzug im Rahmen der 1250-Jahr-Feier beteiligen. Und was passt da nicht besser, als zu präsentieren, wie die Feuerwehr vor mehr als 200 Jahren Feuer gelöscht hat.

Am vergangenen Freitagabend erweckten sie deshalb die alte Feuerwehrspritze aus dem Jahr 1889 aus ihrem langjährigen Dornröschenschlaf im Feuerwehrgerätehaus. Der Test, ob sie noch funktioniert, war fast schon ein historischer Moment, denn viele Jahre wurde sie nicht benutzt. Und die alte Dame zierte sich ein wenig. Der Anblick ließ erahnen, wie viel Kraftaufwand früher nötig war, bis das Löschwasser aus dem Schlauch spritzte. In damaliger Zeit zogen zwei Pferde die Spritze zu ihrem Einsatzort und es war gut, wenn er direkt an einem Bach lag. Zwei Feuerwehr saßen auf dem Kutscherbock und lenkten das Gefährt. Zwei saßen hinten, die anderen Feuerwehrmänner mussten hinterher rennen.

Am Brandort angekommen, wurde in die Wanne der Spritze das Wasser eingefüllt. Ganz früher war das Wasser in Jutesäcke gefüllt, die in einer Menschenkette weitergereicht wurden. War genügend Wasser im Tank, wurde per Hand vorne und hinten gepumpt, bis es hieß "Wasser marsch". Später wurden die Jutesäcke durch Eimer ersetzt, das Procedere jedoch war dasselbe, oft waren viele Bürger im Einsatz. Beim Test am Freitag wurde das Wasser freilich nicht per Eimer, sondern per Schlauch eingelassen. Und siehe da: die alte Dame war undicht. Davon ließen sich die Alterskameraden nicht entmutigen. Sie wussten gleich, wo der Schuh drückte. Es war der Verschluss der Pumpenwanne, der leckte. Er wurde mit Fassdichte gestopft. Dann aber hieß es ans Gerät und die Männer begannen, kräftig zu pumpen. Nach dem Test wissen die alten Kameraden nun, was zu tun ist, damit die historische Spritzpumpe beim Festumzug würdevoll mitfahren kann. Das Löschwasser aber, das nutzten sie schon einmal, um das Gefährt zu entstauben.

Quelle: Alte Feuerwehrspritze ziert sich am Anfang noch (veröffentlicht am Mi, 24. Juli 2013 auf badische-zeitung.de)

Die alte Feuerwehrspritze soll bei der 1250-Jahr-Feier von Kippenheim wieder einwandfrei funktionieren. Foto: Irene Bär



Brand in Kippenheimer Firma

Lüftungsmotor in Brand geraten - Keine Verletzten

Am Mittwochnachmittag (24.07.2013) kurz nach 14 Uhr wurde über die Leitstelle ein Brand in einer Firma im Mattweg gemeldet.

Es stellte sich heraus, dass ein Lüftungsmotor in Brand geraten war. Die Feuerwehr Kippenheim war mit vier Fahrzeugen vor Ort und hatte das Feuer sehr schnell unter Kontrolle und gelöscht. Auf Grund der starken Rauchentwicklung musste der betroffene Bereich durch die Feuerwehr mittels Ventilatoren belüftet werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens ist zurzeit noch nichts bekannt.

(Presseinfo: Polizeirevier Lahr vom 25.7.13, 11.25 Uhr)

Wohnungsbrand in Kippenheim

Feuer in Kippenheim frühzeitig bemerkt

Wohnungsbrand in Kippenheim

Mehrere zehntausend Euro Sachschaden sind am Mittwochmorgen (24.07.2013) bei einem Wohnungsbrand in Kippenheim entstanden.


KIPPENHEIM. Gegen 10.30 Uhr am Mittwochmorgen war es in Kippenheim zu einem Wohnungsbrand gekommen, bei dem ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstand. Glücklicherweise wurde der Brand frühzeitig bemerkt. Ein Handwerker, der zur Brandausbruchszeit im Keller des Gebäudes arbeitete, hatte das Feuer entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, die dann ein Ausbreiten des Brandes auf das gesamte Gebäude verhindern konnte. Normalerweise befindet sich um diese Zeit niemand im Gebäude. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr Kippenheim, die mit 18 Feuerwehrleuten unter der Leitung von Kommandant Hebding im Einsatz war, konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandbekämpfung wurde durch eine Drehleiter der Feuerwehr Lahr unterstützt. Brandursache dürfte nach ersten Ermittlungen des Polizeipostens Ettenheim ein technischer Defekt in Wohnung, in der dfer Brand ausbrach, gewesen sein. Die Arbeiten im Keller stehen nicht mit dem Brand im Zusammenhang. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, trotzdem war vorsorglich und zum Schutz der Feuerwehrleute ein Rettungswagen im Einsatz.

Quelle: Wohnungsbrand in Kippenheim (veröffentlicht am Mi, 24. Juli 2013 15:11 Uhr auf badische-zeitung.de)

Montag, 1. Juli 2013

PKW Brand auf der A5 bei bei Mahlberg

Auf der A5 bei Mahlberg brannte heute morgen ein PKW.
Hier einige Bilder von der Rauchentwicklung.





Dienstag, 5. Februar 2013

Menschen 2012 - Eine Kämpferin trifft ihren Lebensretter von der Feuerwehr

Menschen 2012 aus der WAZ

Eine Kämpferin trifft ihren Lebensretter von der Feuerwehr 

 

Hagen-Mitte.   Vor knapp einem Jahr stand sie auf einmal mitten im Aufenthaltsraum der Feuerwache Mitte. Die Kameraden waren gerade zum Frühstück zusammengekommen. „Ich wollte mich nur kurz bedanken“, sagte Alexandra Biederbeck damals.


Es war einer der ersten Tage, an dem sie ihr junges Leben wieder genießen konnte. Einer der ersten Tage, an denen sie begann, so etwas wie Dankbarkeit für dieses Leben zu empfinden. Davor lag eine andere Zeit. Eine, in der sie sich zurückgekämpft hat in dieses Leben. „Zwei Jahre Schmerzen“, sagt Alexandra Biederbeck, „manchmal hat mich das alles nur noch angekotzt. Warum haben die mich nicht einfach sterben lassen? Das habe ich mich oft gefragt.“

 Alexandra lebt. Überlebt hat sie, weil Einsatzleiter Alexander Zimmer von der Hagener Berufsfeuerwehr und seine Kameraden sie zurück in ihr Leben geholt haben. Jemanden sterben zu lassen – diese Option haben die Retter nicht. „Alexandra ist ein Beispiel dafür, dass es sich lohnt, um Leben zu kämpfen“, sagt Zimmer.

Außergewöhnliche Maßnahmen

Sie lebt, weil der Einsatzleiter und seine Kameraden außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen haben – genau in jenem Moment, als es erforderlich war. „Heute bin ich dafür unendlich dankbar“, sagt Alexandra Biederbeck.

Das Golf-Cabriolet von Alexandra Biederbeck war nach der Kollision mit einem Linienbus stark beschädigt.
Rückblende: 11. November 2009. In ihrem lilafarbenen Golf-I-Cabriolet fährt Alexandra Biederbeck, damals gerade 19 Jahre alt geworden, auf der Bundesstraße 54 von Hagen aus in Richtung Dahl. In einer leichten Rechtskurve verliert sie aus bis heute ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Auto. Das Fahrzeug gerät auf die Gegenfahrbahn und wird frontal von einem Bus der Hagener Straßenbahn erfasst.
„Um 17.47 ist der Notruf bei uns eingegangen“, sagt Alexander Zimmer. Er war zusammen mit der Freiwilligen Einheit aus Dahl zuerst an der Unfallstelle im Volmetal. „Alexandra war zwischen Sitz und Lenkrad eingeklemmt“, erinnert sich der Feuerwehrmann, „eine Atmung war nicht mehr vorhanden, an eine Wiederbelebung in der Situation nicht zu denken. Wir mussten handeln.“

Crash-Rettung

Crash-Rettung heißt die Maßnahme, bei der es darum geht, ein Unfallopfer möglichst schnell aus einer Zwangslage zu befreien. Mit einer hydraulischen Schere schneidet Zimmer das Lenkrad ab. Der Brustraum ist befreit. Alexandra bleibt bewusstlos. Aber wie durch ein Wunder setzt die Eigenatmung wieder ein. Alexandras Herz schlägt schwach – aber es schlägt.
Trotzdem glaubt Zimmer in diesem Augenblick noch nicht, dass das junge Mädchen überleben wird. Zu schwer scheinen die Verletzungen: verschiedenste Brüche und eine schwere Hirnverletzung. Zwei Notärzte und ein Feuerwehrarzt kämpfen um ihr Leben. Mit einem Rettungswagen wird Alexandra ins Allgemeine Krankenhaus gebracht. Um ein Hirnödem zu verhindern, muss die Schädeldecke angehoben werden.

Vier Wochen im Koma

Vier Wochen liegt Alexandra im Koma. Dann wacht sie erstmals auf. Erinnern kann sie sich daran nicht. „Mehr als ein komplettes Jahr ist wie von der Festplatte gelöscht“, sagt sie, „das Letzte, was mir noch im Kopf ist, ist mein 18. Geburtstag.“ Den hatte sie mehr als zwölf Monate vor dem Unfall gefeiert.
Erst nach und nach beginnt das Gehirn wieder, Eindrücke abzuspeichern. „Ich weiß noch, wie ich mich gefragt habe, warum ich im Urlaub bin und mein Vater nicht bei mir ist“, sagt Alexandra. „Das war in der Reha-Klinik in Hattingen. Ich dachte ernsthaft, ich würde dort Ferien machen.“

Sprechen lernen

Was ihr durch den Kopf geht, kann sie nicht in Worte fassen. Sprechen muss sie erst wieder mühsam lernen. Die Motorik funktioniert nicht. An Laufen ist nicht zu denken. „Ich habe das nicht eingesehen, musste im Bett und im Rollstuhl fixiert werden“, sagt Alexandra Biederbeck.
Siebenmal muss sie operiert werden. „Aber ich bin zäh“, sagt sie über sich selbst. „Ich habe in dieser Zeit viel gekämpft.“
Alexandra ist zurück im Leben, doch Folgen des schweren Unfalls bleiben: Die junge Frau, die sich als Dachdeckerin im zweiten Lehrjahr befand, wird nie wieder auf einem Dach arbeiten können. „Das ist das Schlimmste für mich“, sagt sie, „Dachdecker war mein absoluter Traumberuf.“

Träume bleiben

Momentan arbeitet sie in der Werkstatt des Caritasverbandes in Wehringhausen und poliert Autos. „Die Arbeit macht mir Spaß.“
Und Träume bleiben: Der von einer Karriere als Schauspielerin zum Beispiel. Oder der von einer Ausbildung zur Erzieherin: „Ich mag Kinder“, sagt sie. „In einem Kindergarten zu arbeiten – das wäre mein Ding.“
Das ist einer ihrer Wünsche für das neue Jahr.

 

Montag, 4. Februar 2013

Leserbrief: “Danke” an die Gmundner Feuerwehr

Auch das gibt es und bestätigt einem darin warum man Dienst bei der Feuerwehr macht....


Leserbrief: “Danke” an die Gmundner Feuerwehr

Am Donnerstag gegen 19 Uhr abends erhielt ich einen Anruf meiner Lebensgefährtin, die mit ihrem Auto, von der an dieser Stelle besonders steilen „Franzosenschanze“ (vulgo „in der Luft“) kommend, knapp vor unserem Haus in der Schlagenstraße zum Stehen kam, weil eine Dame mit ihrem PKW von der eisglatten Fahrbahn abgerutscht war. Deren Wagen steckte an der Kante des an der Straße gelegenen Bauernhofs im Schnee und war nicht mehr zu bewegen.
 
Die frierende und verzweifelte Frau hatte von ihrem Pannendienst eine Absage bekommen, weshalb ich, keine andere Alternative vor Augen, unsere Feuerwehr kontaktierte. Innerhalb weniger Minuten waren die Kameraden mit einem ersten Wagen zur Stelle, wenig später auch mit einem zweiten. Auch unsere Stadtpolizei kam sofort und sicherte die Gefahrenzone ab. Die freundlichen und hilfsbereiten Feuerwehrmänner, allesamt „Ehrenamtliche“, handelten hochprofessionell. Innerhalb kurzer Zeit war die missliche Situation bereinigt.

Ich darf die Gelegenheit benützen, den zehn Kameraden unserer Feuerwehr für ihre Hilfe und ihren Einsatz nochmals herzlich zu danken und meinen Respekt zum Ausdruck bringen. Gut, dass es Euch gibt!

Christian Dickinger, Vizebürgermeister

http://www.salzi.at/2012/12/leserbrief-danke-an-die-gmundner-feuerwehr/

 

Samstag, 2. Februar 2013

Ausflugstipp: Feuerwehr-Museum "Brennpunkt" steht jetzt unter Dampf

Warum nicht einmal einen Ausflug ins Feuerwehr-Museum machen?

Nach der Winterpause geht es im „Brennpunkt“ bald wieder los: Ab dem 2. Februar hat das Haus in allen ungeraden Kalenderwochen Samstag (von 14 bis 17 Uhr) und Sonntag (von 11 bis 17 Uhr) für die Öffentlichkeit geöffnet. Dann lässt sich im Zuge der Führungen auch das Rauchdemohaus ansehen. Kindergärten und Schulen sind willkommen, auch Kindergeburtstage kann man im Museum feiern.
Info: www.brennpunkt-arnsberg.de

Freitag, 1. Februar 2013

Feuerwehr muss uneinsichtige Eule zwei Mal retten

Hartnäckiges Federvieh: Gleich zwei Mal musste die Feuerwehr in Nordhorn ausrücken, um ein und dieselbe Eule zu retten. Das Tier wollte den Schornstein eines Einfamilienhauses einfach nicht verlassen.

Hier geht es zum Bericht

Das ist schon der zweite Tierische Notfall bei dem die Feuerwehren jeweils auch zweimal dem selben Patient zu Hilfe kommen mussten - siehe auch Blog vom 11.12.2012

Donnerstag, 31. Januar 2013

Frauen können alles, auch Feuerwehr

Max Raabe meint "Für Frauen ist das kein Problem"

...das Video gibt es hier...

Schminken auf der Anfahrt, ungewöhnliche Vorgehensweise und fehlender Atemschutz sind künstlerische Freiheit - die ich hier mal nicht kritisieren möchte.

Ähmm hallo Max - meine Kameraden würde interessieren in welcher Feuerwehr die Damen sind.

Feuerwehr muss während der eigenen Hauptversammlung ausrücken

Plötzlich war der Saal nur noch halb so voll: gerade als Schriftführer Christoph Pangsy während der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Freckenhorst der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf Jahresrückblick hielt und die Statistiken vorstellen wollte, piepte es im Saal Dühlmann. Die Einsatzkräfte wurden zum Kaminbrand gerufen und machten sich schnell auf den Weg. Die Versammlung wurde unterbrochen, bis die Freckenhorster Blauröcke ihren Einsatz beendet hatten und wieder an der Versammlung teil nahmen.

Hier gehts zum Pressebericht


Mittwoch, 30. Januar 2013

Rache der Feuerwehr: Wer Schnee sät, wird Wasser ernten


LEEDS - Ein Teenager in Leeds findet Spass daran, einen Feuerwehrmann mit Schneebällen zu bewerfen. Dieser hat eine passende Antwort parat.

Hier kannst Du dir das Video dazu anschauen.